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In Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine lange Tradition des ehrenamtlichen Weißstorchschutzes. Schon in der DDR etablierte sich ein Netzwerk von Weißstorchenthusiasten, das auch über die "Wende" 1989/90 fortbestand. Bis zu seinem Rücktritt 2009 amtierte als Landeskoordinator für Mecklenburg-Vorpommern Hans-Heinrich Zöllick.

Zurzeit gibt es etwa 35 Weißstorchschützer im ganzen Bundesland, die als Regionalbetreuer in unterschiedlich großen Gebieten ("Regionen") rund 700 Storchenpaare betreuen. Unverzichtbare Unterstützung erhalten sie dabei von den Anwohnern vor Ort, den Horst-betreuern.

Die Landesarbeitsgruppe ist noch nach den alten Kreisgrenzen strukturiert, die bis 2011 galten. Die zwölf Kreisbetreuer sorgen insbesondere dafür, dass die flächendeckende Erfassung des Brutbestandes und des Storchennachwuchses gesichert bleibt. Sie fassen die Daten aus den einzelnen Teilgebieten auf Kreisebene zusammen und leiten sie an den Vorstand bzw. an ein mit der landesweiten Datenzusammenfassung beauftragtes Mitglied weiter. Die landesweiten Daten werden der Bundesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz sowie den zuständigen Landesbehörden zur Verfügung gestellt und öffentlich verbreitet.

Der dreiköpfige Vorstand der Landesarbeitsgruppe, bestehend auch Stefan Kroll, Helmut Eggers und Frank Tetzlaff, wurde 2022 neu gewählt und amtiert bis 2026. Alle zwei Jahre findet in Mecklenburg-Vorpommern ein Landesstorchentag statt, der nächste im November 2026.

 

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